Studienfinanzierung

Ein Studium kostet Geld. Man muss Studiengebühren, Lebenshaltungskosten und vieles mehr bezahlen. Man kann das deutsche BAföG beziehen, ein Stipendium bekommen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten in Anspruch nehmen.

Bildungskredit

Es besteht die Möglichkeit, einen Bildungskredit aufzunehmen. Dieser muss beim Bundesministerium für Bildung und Forschung beantragt werden. Eine solche Inanspruchnahme verlangt keine oder nur eine sehr geringe Verzinsung. Nähere Informationen dazu findet Ihr unter www.bmbf.de oder www.bundesverwaltungsamt.de.

 

Hilfe kann man über eine Email an bildungskredit@bva.bund.de erwarten.

Jobben

Jobben als zusätzliche Einkommensquelle wird gerne und oft gerade von internationalen Studierenden genutzt. Auf diese Weise stocken sie nicht nur ihr Reisebudget auf. Gerade wenn es an der Universität zu Grüppchenbildungen unter den Auslandsstudenten kommt – sei es, weil sie zusammen in Studentenwohnheimen untergebracht sind, oder sich in der finnischen Sprache noch nicht wohl fühlen – bietet eine Arbeitsstelle eine gute Gelegenheit, Land, Leute und Sprache kennen zu lernen.

 

Das Gehalt ist proportional zu den hohen Lebenshaltungskosten in Finnland und demnach im Durchschnitt höher als in Deutschland.

 

Da Finnland Mitglied der EU ist, werden deutsche Auslandsstudenten davon befreit, eine Arbeitserlaubnis beantragen zu müssen.

 

Studienfinanzierung über die Eltern

Falls die oben beschriebenen Möglichkeiten nicht in Betracht kommen, bleibt

häufig nur der Weg über die Finanzierung durch die Eltern.

 

Folgende Punkte könnten Eltern beruhigen, deren Kinder in Finnland studieren

wollen:

 

Kindergeld

Das Kindergeld wird auch bei einem Studium im Ausland bis zur Vollendung

des 27. Lebensjahres weiter gezahlt. Genaue Auskünfte hierzu erteilt das zu-

ständige Arbeitsamt (Kindergeldkasse).

 

30% des Schulgeldes (Studiengebühren), das für ein Kind bezahlt wird, sofern das Kind Kindergeld erhält, können geltend gemacht werden;

Freibetrag für den Sonderbedarf bei Berufsausbildung: Zur Abgeltung des Sonderbedarfs eines sich in der Berufsausbildung befindlichen Kindes kommt ab 2002 ein Freibetrag in Höhe von 924 € jährlich in Betracht, wenn das Kind das 18. Lebensjahr vollendet hat und auswärtig untergebracht ist. Weiter ist Voraussetzung, dass die Eltern für das Kind Kindergeld erhalten oder es bei der auf der Lohnsteuerkarte bescheinigten Kinderfreibetragszahl berücksichtigt ist. Wichtig: Ist das Kind im Ausland ansässig, so können ein Drittel oder zwei Drittel verminderte Beiträge in Betracht kommen.

Stipendien

Von einer Reihe von Verbänden, Organisationen, kirchlichen Trägern und anderen werden Stipendien für Ausbildungen/Studiengänge vergeben. Fast immer sind diese an bestimmte Bedingungen geknüpft, wie z. B. Religions- oder Parteizugehörigkeit; außerordentliche Begabung und Leistungsfähigkeit oder längere Mitgliedschaft.

 

Die DAAD-Stipendiendaten gibt Auskunft über Stipendien für die einzelnen Länder. Darüber hinaus finden sich in der Datenbank auch fachspezische Stipendien.

 

Ansonsten lohnt es sich, unter www.stiftungsindex.de zu schauen.

 

Weitere Tipps:

Das populäre, europäische Programm Erasmus, stellt eine weitere Möglichkeit für finanzielle Unterstützung dar. Mit diesem Programm soll die Mobilität der Studierenden innerhalb Europas erhöht werden. Neben der finanziellen Unterstützung, der Erlassung der Studiengebühren, wird die Unterbringung in Studentenwohnheimen organisiert und mögliche Zulassungs- und Sprachtests an der ausländischen Hochschule entfallen in der Regel. Mehr Infos zum Erasmus-Programm gibt es hier.

 

 

Noch mehr Infos zur Vorgehensweise bei der Suche nach einem passenden Stipendium und Vorbereitungstipps für die Bewerbung und das Bewerbungsgespräch findet ihr auf der Internetseite finanzieren-studium.de.